Zukunft
Deutschland 4.0: Wir investieren Milliarden Euro in zukunftsträchtige Technologien und Projekte – damit unser Land auch langfristig an der Weltspitze bleibt. So geht Standortsicherung.
Mit dem Digitalpakt Schule unterstützen wir Länder und Gemeinden, damit Schulen mit schnellem Internet und digitaler Technik ausgestattet werden. Ebenso wichtig: pädagogische Konzepte für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht und die gezielte Weiterbildung von Lehrkräften.
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Die Corona-Pandemie hat die Schulen vor große Herausforderungen gestellt. Damit das digitale Lernen verbessert wird, helfen wir Schulen mit 1,5 Mrd. Euro unbürokratisch Laptops und Tablets für Schüler und Lehrkräfte zu beschaffen sowie IT-Administratorinnen und -Administratoren zu finanzieren.
Copyright: Picture Alliance | Zoonar Lev Dolgachov
Rechnet man die insgesamt vom Bund bereitgestellten 6,5 Milliarden Euro auf die rund 40.000 Schulen in Deutschland um, so entfallen im Durchschnitt 162.500 Euro auf jede einzelne Einrichtung.
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Investitionen in Hochschulen, Wissenschaft & berufliche Bildung
Für uns sind berufliche und akademische Bildung gleichwertig. In der Corona-Krise haben wir sowohl Programme angeschoben, um Ausbildungsplätze zu sichern, als auch Hilfen für Studierende auf den Weg gebracht.
In unserem Interview mit Thomas Heimbach, Inhaber eines Betriebs für Augenoptik und Hörakustik in Nordrhein-Westfalen, sprechen wir über den Einfluss von Corona auf die Ausbildungssituation in Unternehmen, die Bedeutung der Ausbildungsprämie und warum eine berufliche Ausbildung nach wie vor sehr attraktiv ist.
Audio-Interview, 8. Juni 2021
Thomas Heimbach ist Inhaber eines Betriebes für Augenoptik und Hörakustik in Nordrhein-Westfalen. Er spricht mit uns darüber, wie Corona die Ausbildungssituation in seinem Unternehmen beeinflusst hat. Welche Bedeutung hat die Ausbildungsprämie und warum ist eine berufliche Ausbildung nach wie vor sehr attraktiv?
Vielen Dank, Herr Heimbach, für die Gelegenheit, mit Ihnen zu sprechen. Im Corona-Jahr 2020 haben leider so wenige junge Menschen in Deutschland eine Ausbildung begonnen wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Hat Corona die Ausbildungssituation auch in Ihrem Unternehmen verändert?
Natürlich hat Corona anfänglich zu Verunsicherung geführt, hier haben aber die Maßnahmen der Bundesregierung zur Beruhigung der Situation beigetragen und unsere Ausbildungssituation hat sich dadurch nicht verändert.
Konnten Sie alle Ihre Auszubildenden während der Corona-Pandemie im Unternehmen halten?
Wir haben auch im letzten Jahr schon darauf gehofft, dass es ein Leben nach Corona gibt und deswegen auch konsequent weiter ausgebildet, auch gerade im letzten Jahr die Azubis eingestellt, die wir auch vor Corona schon auf dem Schirm hatten, dass wir sie einstellen wollten und natürlich werden auch alle ihre Ausbildung bei uns beenden. Und überall dort, wo wir Bedarf haben in unseren Betrieben, werden wir die Auszubildenden auch nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung übernehmen als Gesellin und Gesellen.
Haben sich die Ausbildungsinhalte wegen Corona geändert?
Ausbildungsinhalte eher weniger. Was wir gemerkt haben war, dass es auch wegen der sich häufig ändernden Vorschriften und Situation insgesamt für die Auszubildenden schon nicht einfach war – teilweise Homeschooling, teilweise sind überbetriebliche Lehrgänge ausgefallen, die dann nachgeschult werden mussten, teilweise wurde das Ganze komprimiert. Also die Azubis hatten es in den letzten anderthalb Jahren wirklich nicht leicht.
Wir merken ja in allen Bereichen, dass Corona Treiber der Digitalisierung war – sicherlich auch, was Schule und Ausbildung angeht. Ich glaube aber nicht, dass es im Handwerk insgesamt dazu geführt hat, dass mehr Homeschooling oder vor allem Homeoffice natürlich gemacht wird, weil der Handwerker, den sie brauchen, ob es jetzt der Augenoptiker ist, der Elektriker oder der Klempner, der kann das nicht vom Homeoffice aus. Was schulische Inhalte angeht, denke ich schon, insbesondere auch, was Weiterbildung – hausinterne Seminare bei uns beispielsweise – angeht, da ist das Angebot deutlich größer geworden und wir sehen auch zu, dass unsere Auszubildenden an solchen Weiterbildungsmaßnahmen innerhalb der Ausbildung auch teilnehmen.
Die Bundesregierung stellt bis 2022 bis zu 700 Millionen Euro für die Sicherung von Ausbildungsplätzen bereit. Kleine und mittelständische Unternehmen, die trotz Corona weiterhin ausbilden, können eine Ausbildungsprämie erhalten. Im Ausbildungsjahr 2020/21 waren das 2.000 Euro für jeden neu abgeschlossenen Ausbildungsvertrag. Unternehmen, die ihr Angebot an Ausbildungsplätzen erhöht haben, bekamen sogar 3.000 Euro für jeden neuen Platz. Für das kommende Ausbildungsjahr werden die Prämien auf 4.000 und 6.000 Euro verdoppelt. Wie beurteilen Sie diese Ausbildungsprämie?
Wir haben uns natürlich als Unternehmen darüber gefreut. Vor allem hat uns beeindruckt, mit welcher Vehemenz und Schnelligkeit diese und andere Entscheidungen zu Beginn der Krise getroffen wurden. In unserem konkreten Fall hat uns die Ausbildungsprämie letztlich nur in unserer Entscheidung, weiter auszubilden, bestärkt. Ich kann mir aber vorstellen, dass in manchen anderen Berufen der Effekt, doch auszubilden, stärker gewesen ist als beispielweise im Gesundheitshandwerk. Von daher ein gutes und wichtiges Signal seinerzeit und auch für dieses Ausbildungsjahr. Für das Augenoptikerhandwerk in Nordrhein-Westfalen insgesamt kann ich sagen, dass wir uns 2020 auf dem sehr hohen Niveau der Vorjahre bewegt haben. Das ist gut und auch wichtig.
Die Ausbildungsprämie sollte vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen den Rücken stärken. Wurde Ihrer Meinung nach dieses Ziel wirklich erreicht?
Ich habe das schon so empfunden, dass die Ausbildungsprämie und die Corona-Hilfe insgesamt eine ganz gezielte Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen war, in einer Zeit, in der die wirtschaftliche Situation doch sehr angespannt war und uns dadurch halt auch eben Sicherheit gegeben hat. Von daher waren die Entscheidungen für mich sehr, sehr gut und die Geschwindigkeit, mit der diese Entscheidungen kamen und umgesetzt wurden und auch der Nachdruck, der quasi dahinter war, der hat mich schon beeindruckt, ja.
Nicht nur die Unternehmen sind wegen Corona beim Thema Ausbildungsplätze eher zurückhaltend. Auch viele Jugendliche fragen sich, ob eine Ausbildung unter den derzeitigen Bedingungen überhaupt noch Sinn macht. Sie bleiben oft länger in der Schule oder Fachhochschule. Haben Sie auch Probleme, Auszubildende zu finden?
Ja, wir haben relativ massiv Probleme, Ausbildungsplätze zu besetzen. Ich denke, dass die Steigerung der Attraktivität beruflicher Bildung eine ganz, ganz wichtige Aufgabe ist. Stichworte sind beispielsweise Durchlässigkeit im Bildungssystem oder die Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung. Die Durchlässigkeit bedeutet, dass man auch mit einem mittleren Bildungsabschluss, über den Gesellenbrief bis zum Meister, einen Bildungsabschluss erreicht, der einem Hochschulabschluss entspricht. Stichworte sind da der Bachelor Professional und der Master Professional, dass also nicht nur auf akademischen Weg, über eine Hochschule oder eine Fachhochschule, ein Bachelor oder Master erreicht werden kann, sondern eben auch im dualen System des Handwerks.
Ausbildungsplätze zu besetzen gestaltet sich also zunehmend schwieriger. Wie gehen Sie persönlich mit dieser Herausforderung in Ihren Unternehmen um?
Wir versuchen natürlich, die Attraktivität unseres Berufes herauszustellen, um Auszubildende zu gewinnen. Die Entwicklungschancen, die man in unserem Beruf oder auch im Handwerk insgesamt hat, sind ja durchaus gut – einen Meister-Abschluss zu erreichen oder sogar einen Master Professional zu machen, was auch in vielen Berufen mittlerweile möglich ist. Es gibt in manchen Berufen Gründe vielleicht, die dagegensprechen, diesen Beruf zu ergreifen. In unserem konkreten Beruf sind es halt die Öffnungszeiten, die suboptimal sind, aber auch da versuchen wir, durch flexible Lösungen die Auszubildenden davon zu überzeugen, diesen Beruf trotzdem zu wählen. Weil attraktiv und sehr, sehr interessant ist er. Die, die den Job machen, sind in der Regel auch sehr glücklich damit.
Audio-Interview, 8. Juni 2021
Thomas Heimbach ist Inhaber eines Betriebes für Augenoptik und Hörakustik in Nordrhein-Westfalen. Er spricht mit uns darüber, wie Corona die Ausbildungssituation in seinem Unternehmen beeinflusst hat. Welche Bedeutung hat die Ausbildungsprämie und warum ist eine berufliche Ausbildung nach wie vor sehr attraktiv?
Vielen Dank, Herr Heimbach, für die Gelegenheit, mit Ihnen zu sprechen. Im Corona-Jahr 2020 haben leider so wenige junge Menschen in Deutschland eine Ausbildung begonnen wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Hat Corona die Ausbildungssituation auch in Ihrem Unternehmen verändert?
Natürlich hat Corona anfänglich zu Verunsicherung geführt, hier haben aber die Maßnahmen der Bundesregierung zur Beruhigung der Situation beigetragen und unsere Ausbildungssituation hat sich dadurch nicht verändert.
Konnten Sie alle Ihre Auszubildenden während der Corona-Pandemie im Unternehmen halten?
Wir haben auch im letzten Jahr schon darauf gehofft, dass es ein Leben nach Corona gibt und deswegen auch konsequent weiter ausgebildet, auch gerade im letzten Jahr die Azubis eingestellt, die wir auch vor Corona schon auf dem Schirm hatten, dass wir sie einstellen wollten und natürlich werden auch alle ihre Ausbildung bei uns beenden. Und überall dort, wo wir Bedarf haben in unseren Betrieben, werden wir die Auszubildenden auch nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung übernehmen als Gesellin und Gesellen.
Haben sich die Ausbildungsinhalte wegen Corona geändert?
Ausbildungsinhalte eher weniger. Was wir gemerkt haben war, dass es auch wegen der sich häufig ändernden Vorschriften und Situation insgesamt für die Auszubildenden schon nicht einfach war – teilweise Homeschooling, teilweise sind überbetriebliche Lehrgänge ausgefallen, die dann nachgeschult werden mussten, teilweise wurde das Ganze komprimiert. Also die Azubis hatten es in den letzten anderthalb Jahren wirklich nicht leicht.
Wir merken ja in allen Bereichen, dass Corona Treiber der Digitalisierung war – sicherlich auch, was Schule und Ausbildung angeht. Ich glaube aber nicht, dass es im Handwerk insgesamt dazu geführt hat, dass mehr Homeschooling oder vor allem Homeoffice natürlich gemacht wird, weil der Handwerker, den sie brauchen, ob es jetzt der Augenoptiker ist, der Elektriker oder der Klempner, der kann das nicht vom Homeoffice aus. Was schulische Inhalte angeht, denke ich schon, insbesondere auch, was Weiterbildung – hausinterne Seminare bei uns beispielsweise – angeht, da ist das Angebot deutlich größer geworden und wir sehen auch zu, dass unsere Auszubildenden an solchen Weiterbildungsmaßnahmen innerhalb der Ausbildung auch teilnehmen.
Die Bundesregierung stellt bis 2022 bis zu 700 Millionen Euro für die Sicherung von Ausbildungsplätzen bereit. Kleine und mittelständische Unternehmen, die trotz Corona weiterhin ausbilden, können eine Ausbildungsprämie erhalten. Im Ausbildungsjahr 2020/21 waren das 2.000 Euro für jeden neu abgeschlossenen Ausbildungsvertrag. Unternehmen, die ihr Angebot an Ausbildungsplätzen erhöht haben, bekamen sogar 3.000 Euro für jeden neuen Platz. Für das kommende Ausbildungsjahr werden die Prämien auf 4.000 und 6.000 Euro verdoppelt. Wie beurteilen Sie diese Ausbildungsprämie?
Wir haben uns natürlich als Unternehmen darüber gefreut. Vor allem hat uns beeindruckt, mit welcher Vehemenz und Schnelligkeit diese und andere Entscheidungen zu Beginn der Krise getroffen wurden. In unserem konkreten Fall hat uns die Ausbildungsprämie letztlich nur in unserer Entscheidung, weiter auszubilden, bestärkt. Ich kann mir aber vorstellen, dass in manchen anderen Berufen der Effekt, doch auszubilden, stärker gewesen ist als beispielweise im Gesundheitshandwerk. Von daher ein gutes und wichtiges Signal seinerzeit und auch für dieses Ausbildungsjahr. Für das Augenoptikerhandwerk in Nordrhein-Westfalen insgesamt kann ich sagen, dass wir uns 2020 auf dem sehr hohen Niveau der Vorjahre bewegt haben. Das ist gut und auch wichtig.
Die Ausbildungsprämie sollte vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen den Rücken stärken. Wurde Ihrer Meinung nach dieses Ziel wirklich erreicht?
Ich habe das schon so empfunden, dass die Ausbildungsprämie und die Corona-Hilfe insgesamt eine ganz gezielte Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen war, in einer Zeit, in der die wirtschaftliche Situation doch sehr angespannt war und uns dadurch halt auch eben Sicherheit gegeben hat. Von daher waren die Entscheidungen für mich sehr, sehr gut und die Geschwindigkeit, mit der diese Entscheidungen kamen und umgesetzt wurden und auch der Nachdruck, der quasi dahinter war, der hat mich schon beeindruckt, ja.
Nicht nur die Unternehmen sind wegen Corona beim Thema Ausbildungsplätze eher zurückhaltend. Auch viele Jugendliche fragen sich, ob eine Ausbildung unter den derzeitigen Bedingungen überhaupt noch Sinn macht. Sie bleiben oft länger in der Schule oder Fachhochschule. Haben Sie auch Probleme, Auszubildende zu finden?
Ja, wir haben relativ massiv Probleme, Ausbildungsplätze zu besetzen. Ich denke, dass die Steigerung der Attraktivität beruflicher Bildung eine ganz, ganz wichtige Aufgabe ist. Stichworte sind beispielsweise Durchlässigkeit im Bildungssystem oder die Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung. Die Durchlässigkeit bedeutet, dass man auch mit einem mittleren Bildungsabschluss, über den Gesellenbrief bis zum Meister, einen Bildungsabschluss erreicht, der einem Hochschulabschluss entspricht. Stichworte sind da der Bachelor Professional und der Master Professional, dass also nicht nur auf akademischen Weg, über eine Hochschule oder eine Fachhochschule, ein Bachelor oder Master erreicht werden kann, sondern eben auch im dualen System des Handwerks.
Ausbildungsplätze zu besetzen gestaltet sich also zunehmend schwieriger. Wie gehen Sie persönlich mit dieser Herausforderung in Ihren Unternehmen um?
Wir versuchen natürlich, die Attraktivität unseres Berufes herauszustellen, um Auszubildende zu gewinnen. Die Entwicklungschancen, die man in unserem Beruf oder auch im Handwerk insgesamt hat, sind ja durchaus gut – einen Meister-Abschluss zu erreichen oder sogar einen Master Professional zu machen, was auch in vielen Berufen mittlerweile möglich ist. Es gibt in manchen Berufen Gründe vielleicht, die dagegensprechen, diesen Beruf zu ergreifen. In unserem konkreten Beruf sind es halt die Öffnungszeiten, die suboptimal sind, aber auch da versuchen wir, durch flexible Lösungen die Auszubildenden davon zu überzeugen, diesen Beruf trotzdem zu wählen. Weil attraktiv und sehr, sehr interessant ist er. Die, die den Job machen, sind in der Regel auch sehr glücklich damit.
Mit der KI-Strategie sollen 100 neue Professuren für KI an deutschen Hochschulen geschaffen werden. Mit einem engen Forschungsnetzwerk werden damit besonders attraktive Voraussetzungen für Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt geschaffen.
Um zukünftig wettbewerbsfähig zu bleiben, verstärken wir den Transfer von KI-Wissen in die Praxis mit den erweiterten 26 Mittelstand 4.0 Kompetenzzentren und 50-KI-Trainern. Dafür erweitern und stocken wir dieses Programm um ein Train-the-Trainer-Programm für zusätzliche Multiplikatoren auf.
Mit der KI-Strategie wollen wir die sich eröffnenden Chancen für unseren Alltag, unsere Arbeit und unsere Gesellschaft nutzen. 5 Mrd. Euro sind für die Umsetzung vorgesehen. Damit stärken wir die Forschung und sichern gleichzeitig schon jetzt die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand von morgen.
Die Digitalisierung durchdringt fast alle Lebensbereiche. Wir wollen eine zukunftsorientierte Daseinsvorsorge. Deshalb haben wir ein Bundesförderprogramm auf den Weg gebracht, damit es bis 2025 in ganz Deutschland Gigabit-Netze gibt.
Die mobile Kommunikation wird immer komplexer. Unser Ziel: Leitmarkt in einer vollständig vernetzten Gesellschaft werden. Dafür haben wir den Rechtsrahmen modernisiert und die nötigen Frequenzen bereitgestellt.
Telefonieren oder Daten abrufen ist für viele selbstverständlich. 2020 lag der Netzzugang – je nach Netzbetreiber – bereits bei 98-99 % der Haushalte. Mit der Mobilfunkstrategie und einer eigenen Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft schließen wir jetzt die letzten Löcher.
Datenstrategie
Um den Standort Deutschland langfristig zu sichern, muss sich der Umgang mit Daten verändern. In der neuen Datenstrategie haben wir uns darum für einen Strategiewechsel stark gemacht: weg von der Datensparsamkeit – hin zur Datensorgfalt.
In unserem Interview mit Dr. Daniel Dettling, Gründer der Denkfabrik re:publik und Leiter des Berliner Büros des Zukunftsinstituts, sprechen wir über Datenkompetenz, die Debatte zum Datenteilen und warum Datenzugang zu mehr Lebensqualität führen kann.
Audio-Interview, 20. Mai 2021
Dr. Daniel Dettling ist Gründer der Denkfabrik re:publik und Leiter des Berliner Büros des Zukunftsinstituts. Er spricht mit uns darüber, wo Deutschland beim Thema Datenkompetenz und dem eigenverantwortlichen Umgang mit Daten steht, warum wir eine große Debatte zum Thema Datenteilen benötigen und warum Datenzugang zu mehr Lebensqualität führen kann.
Guten Tag, Herr Dettling. Schön, dass Sie sich für unser Interview Zeit nehmen konnten. Die Deutschen sind sehr sensibel, was das Thema Datenschutz angeht. Warum ist Datensparsamkeit kein zukunfts-trächtiges Modell mehr?
Datenschutz, haben wir ja gesehen in der Corona-Krise, war ein Thema. Aber viele Bürgerinnen und Bürger waren da auch sehr offen – Stichwort Corona-Warn-App –, was den Datenschutz betrifft. Sie waren bereit, auch personenbezogene Daten freizugeben, wenn sie den konkreten Nutzen-Vorteil sehen. Also es braucht eine neue Balance zwischen Datenschutz und Datenreichtum, Datenzugang. Ich denke Sparsamkeit ist eh das falsche Wort, sondern wir brauchen hier eine nötige Balance aus Datenschutz, Datensouveränität, Datenreichtum – auch immer verbunden mit konkreten Vorteilen für die Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Begriff Datenkompetenz kann sich wahrscheinlich nicht jeder sofort etwas vorstellen. Was genau ist damit gemeint? Können Sie uns das ein wenig erläutern?
Ja, Datenkompetenz, „data literacy“, ist natürlich eine wesentliche Kompetenz im Zuge der Digitalisierung. Es geht um den eigenverantwortlichen, den sorgfältigen Umgang mit Daten und da stehen wir in Deutschland, was Umfragen, was Studien angeht, eher im Mittelfeld, im hinteren Mittelfeld. Es gibt aus meiner Sicht eine recht beunruhigende neue Studie der OECD, dass jeder zweite fünfzehnjährige Jugendliche in Deutschland nicht unterscheiden kann zwischen Fake News, also falschen Nachrichten, und wahren Nachrichten mit Tatsachen. Das zeigt eigentlich, dass wir diesen Teil der Digitalisierung, was die Datenkompetenz angeht, digitale Kompetenz angeht, in den letzten Jahren verschlafen haben. Das ist ein großes Thema, nicht nur für die Bildung, aber vor allem für die Bildung.
Was braucht es noch, um Deutschland und Europa fit für die Zukunft zu machen?
Ja, wir wissen ja, dass ungefähr 80 Prozent der Daten im Eigentum oder sich im Besitz von wenigen Unternehmen befinden. Und das ist das große Szenario des Datenkapitalismus, des Überwachungskapitalismus, der so ein bisschen als Dystopie an die Wand geworfen wird. Da braucht es klare Regeln.
Es braucht auch in der Tat eine Pflicht, glaube ich, zum Daten teilen, auch gerade von großen Unternehmen. Daten sind auch ein Gemeingut. Es braucht eine klare Debatte, dass Daten, dass Daten teilen auch dem Gemeinwohl zu dienen hat und nicht nur dem Wohl von einigen wenigen Monopolisten. Von daher ist die große Debatte im globalen Kontext jenseits von Datenkapitalismus, Überwachungskapitalismus und Datendiktatur – das ist das autoritäre chinesische Modell –, wie Europa hier seinen eigenen Weg finden kann und diese Balance auch letztendlich verteidigt, von privaten Rechten, aber auch von Innovationen, Wettbewerb und Forschungsfreiheit. Und da ist das Thema Datensouveränität eigentlich ein ganz zentrales.
Im Bereich der Industrie, Maschinen, Internet der Dinge, da steht Europa wesentlich besser da. Da kann Europa schon noch die Standards setzen und die Normen setzen und auch seinen eigenen Weg verteidigen. Da sind die Chinesen und die Amerikaner eher abhängig von Europa, auch von den europäischen Märkten. Die offene Frage ist, ob es auch gelingt, im Kontext der Globalisierung, der globalen Zusammenarbeit hier zu einem „common sense“ zu kommen, zur gemeinsamen Standardpolitik. Aber ich bin da sehr zuversichtlich. Europa müsste sich da auch selbstbewusster verhalten und nicht nur von Datensouveränität sprechen, sondern auch von Datenselbstbewusstsein.
Um in der Verwaltung Standards und Vernetzung voranzutreiben, sind sicher noch weitere Maßnahmen nötig. Welche wären das aus Ihrer Sicht?
Ja, Standards sind die digitale Leitkultur und die Sprache der Macht. Also wer die Standards setzt, der hat die Macht, der kann die Macht durchsetzen. Wir wissen aus der Geschichte der DIN beispielsweise, dass das große Wettbewerbsvorteile gebracht hat für die Industrien in Deutschland – aber nicht nur in Deutschland. Und von daher ist es essenziell, das ist das A und O, Standards zu setzen, diese Standards auch durchzusetzen. Dafür braucht es einen gemeinsamen europäischen Datenraum, eine europäische Digital-Union, und dann haben wir alle Chancen, uns hier auch im Wettbewerb der Standards, der Normen auch zu behaupten.
Man braucht leichte Anwendungen, angefangen von Apps. Wir haben jetzt seit einem Jahr die digitalen Gesundheitsanwendungen beispielsweise, die erfreuen sich zunehmender Beliebtheit bei den Bürgern. Sie bringen auch einen konkreten Nutzen, also all das braucht es: Transparenz, leichte Bedienung, Interoperabilität, sprich die Daten müssen auch zwischen den Schnittstellenverwaltungen mehrerer Unternehmen laufen. Das haben wir bei der Corona-Warn-App gesehen, was das für einen Nutzen bringen kann theoretisch, bis hin zum Impfausweis, da ist ja vieles möglich, oder zum Restaurantbesuch. Also all das kann man dann mit einer App machen und die Vision wäre natürlich, dass man dann mit dem Smartphone eines Tages alles steuern kann, dass man sich den Besuch bei der Verwaltung spart und umgekehrt die Verwaltung natürlich auch entlastet.
Wie können Forschung, neue Geschäftsmodelle und Kooperationen von Daten profitieren?
Da, wo Daten fließen, entstehen Innovationen und gerade im Forschungsbereich, das haben wir an der Impfstoffentwicklung gesehen, der Gesundheitsbereich ist ein sehr gutes Beispiel. Wenn Unternehmen, Forschungseinrichtungen Zugang haben zu anonymisierten Daten – es müssen ja keine persönlichen Daten sein, sondern es reichen anonymisierte Daten –, das ist dann ein großer Vorteil, was Wertschöpfung, was Innovationen betrifft. Die Datenmärkte sind die Zukunftsmärkte und Datenzugang, Datenoffenheit führt zu Datenreichtum, führt zu mehr Wertschöpfung, führt zu mehr Innovation und damit auch zu mehr Wohlstand – und Lebensqualität am Ende auch.
Wir sind jetzt auch schon zum Schluss unseres Interviews angekommen. Möchten Sie uns zum Schluss vielleicht noch etwas mit auf den Weg geben?
Das Gegenteil von Datensparsamkeit ist Datenreichtum und Datenreichtum kann die Welt nachhaltiger machen, sie kann sie besser machen, aber sie bedeutet auch ein Mehr an Lebensqualität. Von daher sollten wir das Versprechen von Datenreichtum mehr in den Vordergrund stellen. Dass uns Daten auch reich machen können, im Sinne von materiell, aber auch immateriell, sie erhöhen die Lebensqualität und leisten auch einen Beitrag, beispielsweise zum Klimaschutz.
Audio-Interview, 20. Mai 2021
Dr. Daniel Dettling ist Gründer der Denkfabrik re:publik und Leiter des Berliner Büros des Zukunftsinstituts. Er spricht mit uns darüber, wo Deutschland beim Thema Datenkompetenz und dem eigenverantwortlichen Umgang mit Daten steht, warum wir eine große Debatte zum Thema Datenteilen benötigen und warum Datenzugang zu mehr Lebensqualität führen kann.
Guten Tag, Herr Dettling. Schön, dass Sie sich für unser Interview Zeit nehmen konnten. Die Deutschen sind sehr sensibel, was das Thema Datenschutz angeht. Warum ist Datensparsamkeit kein zukunfts-trächtiges Modell mehr?
Datenschutz, haben wir ja gesehen in der Corona-Krise, war ein Thema. Aber viele Bürgerinnen und Bürger waren da auch sehr offen – Stichwort Corona-Warn-App –, was den Datenschutz betrifft. Sie waren bereit, auch personenbezogene Daten freizugeben, wenn sie den konkreten Nutzen-Vorteil sehen. Also es braucht eine neue Balance zwischen Datenschutz und Datenreichtum, Datenzugang. Ich denke Sparsamkeit ist eh das falsche Wort, sondern wir brauchen hier eine nötige Balance aus Datenschutz, Datensouveränität, Datenreichtum – auch immer verbunden mit konkreten Vorteilen für die Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Begriff Datenkompetenz kann sich wahrscheinlich nicht jeder sofort etwas vorstellen. Was genau ist damit gemeint? Können Sie uns das ein wenig erläutern?
Ja, Datenkompetenz, „data literacy“, ist natürlich eine wesentliche Kompetenz im Zuge der Digitalisierung. Es geht um den eigenverantwortlichen, den sorgfältigen Umgang mit Daten und da stehen wir in Deutschland, was Umfragen, was Studien angeht, eher im Mittelfeld, im hinteren Mittelfeld. Es gibt aus meiner Sicht eine recht beunruhigende neue Studie der OECD, dass jeder zweite fünfzehnjährige Jugendliche in Deutschland nicht unterscheiden kann zwischen Fake News, also falschen Nachrichten, und wahren Nachrichten mit Tatsachen. Das zeigt eigentlich, dass wir diesen Teil der Digitalisierung, was die Datenkompetenz angeht, digitale Kompetenz angeht, in den letzten Jahren verschlafen haben. Das ist ein großes Thema, nicht nur für die Bildung, aber vor allem für die Bildung.
Was braucht es noch, um Deutschland und Europa fit für die Zukunft zu machen?
Ja, wir wissen ja, dass ungefähr 80 Prozent der Daten im Eigentum oder sich im Besitz von wenigen Unternehmen befinden. Und das ist das große Szenario des Datenkapitalismus, des Überwachungskapitalismus, der so ein bisschen als Dystopie an die Wand geworfen wird. Da braucht es klare Regeln.
Es braucht auch in der Tat eine Pflicht, glaube ich, zum Daten teilen, auch gerade von großen Unternehmen. Daten sind auch ein Gemeingut. Es braucht eine klare Debatte, dass Daten, dass Daten teilen auch dem Gemeinwohl zu dienen hat und nicht nur dem Wohl von einigen wenigen Monopolisten. Von daher ist die große Debatte im globalen Kontext jenseits von Datenkapitalismus, Überwachungskapitalismus und Datendiktatur – das ist das autoritäre chinesische Modell –, wie Europa hier seinen eigenen Weg finden kann und diese Balance auch letztendlich verteidigt, von privaten Rechten, aber auch von Innovationen, Wettbewerb und Forschungsfreiheit. Und da ist das Thema Datensouveränität eigentlich ein ganz zentrales.
Im Bereich der Industrie, Maschinen, Internet der Dinge, da steht Europa wesentlich besser da. Da kann Europa schon noch die Standards setzen und die Normen setzen und auch seinen eigenen Weg verteidigen. Da sind die Chinesen und die Amerikaner eher abhängig von Europa, auch von den europäischen Märkten. Die offene Frage ist, ob es auch gelingt, im Kontext der Globalisierung, der globalen Zusammenarbeit hier zu einem „common sense“ zu kommen, zur gemeinsamen Standardpolitik. Aber ich bin da sehr zuversichtlich. Europa müsste sich da auch selbstbewusster verhalten und nicht nur von Datensouveränität sprechen, sondern auch von Datenselbstbewusstsein.
Um in der Verwaltung Standards und Vernetzung voranzutreiben, sind sicher noch weitere Maßnahmen nötig. Welche wären das aus Ihrer Sicht?
Ja, Standards sind die digitale Leitkultur und die Sprache der Macht. Also wer die Standards setzt, der hat die Macht, der kann die Macht durchsetzen. Wir wissen aus der Geschichte der DIN beispielsweise, dass das große Wettbewerbsvorteile gebracht hat für die Industrien in Deutschland – aber nicht nur in Deutschland. Und von daher ist es essenziell, das ist das A und O, Standards zu setzen, diese Standards auch durchzusetzen. Dafür braucht es einen gemeinsamen europäischen Datenraum, eine europäische Digital-Union, und dann haben wir alle Chancen, uns hier auch im Wettbewerb der Standards, der Normen auch zu behaupten.
Man braucht leichte Anwendungen, angefangen von Apps. Wir haben jetzt seit einem Jahr die digitalen Gesundheitsanwendungen beispielsweise, die erfreuen sich zunehmender Beliebtheit bei den Bürgern. Sie bringen auch einen konkreten Nutzen, also all das braucht es: Transparenz, leichte Bedienung, Interoperabilität, sprich die Daten müssen auch zwischen den Schnittstellenverwaltungen mehrerer Unternehmen laufen. Das haben wir bei der Corona-Warn-App gesehen, was das für einen Nutzen bringen kann theoretisch, bis hin zum Impfausweis, da ist ja vieles möglich, oder zum Restaurantbesuch. Also all das kann man dann mit einer App machen und die Vision wäre natürlich, dass man dann mit dem Smartphone eines Tages alles steuern kann, dass man sich den Besuch bei der Verwaltung spart und umgekehrt die Verwaltung natürlich auch entlastet.
Wie können Forschung, neue Geschäftsmodelle und Kooperationen von Daten profitieren?
Da, wo Daten fließen, entstehen Innovationen und gerade im Forschungsbereich, das haben wir an der Impfstoffentwicklung gesehen, der Gesundheitsbereich ist ein sehr gutes Beispiel. Wenn Unternehmen, Forschungseinrichtungen Zugang haben zu anonymisierten Daten – es müssen ja keine persönlichen Daten sein, sondern es reichen anonymisierte Daten –, das ist dann ein großer Vorteil, was Wertschöpfung, was Innovationen betrifft. Die Datenmärkte sind die Zukunftsmärkte und Datenzugang, Datenoffenheit führt zu Datenreichtum, führt zu mehr Wertschöpfung, führt zu mehr Innovation und damit auch zu mehr Wohlstand – und Lebensqualität am Ende auch.
Wir sind jetzt auch schon zum Schluss unseres Interviews angekommen. Möchten Sie uns zum Schluss vielleicht noch etwas mit auf den Weg geben?
Das Gegenteil von Datensparsamkeit ist Datenreichtum und Datenreichtum kann die Welt nachhaltiger machen, sie kann sie besser machen, aber sie bedeutet auch ein Mehr an Lebensqualität. Von daher sollten wir das Versprechen von Datenreichtum mehr in den Vordergrund stellen. Dass uns Daten auch reich machen können, im Sinne von materiell, aber auch immateriell, sie erhöhen die Lebensqualität und leisten auch einen Beitrag, beispielsweise zum Klimaschutz.
Beschleunigung von Verfahren
20 Jahre oder mehr bis ein einziges Schienenprojekt fertiggestellt ist? Diese Zeiten sind vorbei. Mit dem Investitionsbeschleunigungsgesetz wirft Deutschland den Turbo an. Endlich kann in unserem Land schneller geplant und gebaut werden.
Wenn große Infrastrukturprojekte rascher umgesetzt werden sollen, müssen Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden. Dazu haben wir in dieser Legislaturperiode mehrere Neuregelungen beschlossen. Denn, ja, so einfach ist die Gleichung: Weniger Bürokratie = schnellere Investitionen.
Mit dem Investitionsbeschleunigungsgesetz heben wir insbesondere Beschleunigungspotenziale im Schienenverkehr. Heißt konkret: Für bestimmte Baumaßnahmen an der Schiene wird künftig keine Genehmigung durch ein Planfeststellungsverfahren mehr notwendig sein. Dazu zählen Maßnahmen zur Elektrifizierung und Digitalisierung von Strecken, zur Erneuerung von Bahnsteigen und zur Lärmsanierung.
Großprojekte konnten bisher durch Gerichtsverfahren unnötig in die Länge gezogen werden, manchmal über Jahre hinweg. Auch damit ist jetzt Schluss: In erster Instanz sind künftig die Oberverwaltungsgerichte oder Verwaltungsgerichtshöfe zuständig, zum Beispiel auch für Land- und Umgehungsstraßen. Dadurch spart man sich eine Instanz und vor allem auch Zeit.
Wenn große Infrastrukturprojekte rascher umgesetzt werden sollen, müssen Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden. Dazu haben wir in dieser Legislaturperiode mehrere Neuregelungen beschlossen. Denn, ja, so einfach ist die Gleichung: Weniger Bürokratie = schnellere Investitionen.
Mit dem Investitionsbeschleunigungsgesetz heben wir insbesondere Beschleunigungspotenziale im Schienenverkehr. Heißt konkret: Für bestimmte Baumaßnahmen an der Schiene wird künftig keine Genehmigung durch ein Planfeststellungsverfahren mehr notwendig sein. Dazu zählen Maßnahmen zur Elektrifizierung und Digitalisierung von Strecken, zur Erneuerung von Bahnsteigen und zur Lärmsanierung.
Großprojekte konnten bisher durch Gerichtsverfahren unnötig in die Länge gezogen werden, manchmal über Jahre hinweg. Auch damit ist jetzt Schluss: In erster Instanz sind künftig die Oberverwaltungsgerichte oder Verwaltungsgerichtshöfe zuständig, zum Beispiel auch für Land- und Umgehungsstraßen. Dadurch spart man sich eine Instanz und vor allem auch Zeit.
Wasserstoffstrategie
Wasserstofftechnologien sind für unser Land eine Riesenchance. Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie haben wir den Grundstein gelegt, damit Deutschland zum Ausrüster dieser neuen, sauberen Energiewelt werden kann.
In unserem Interview mit Prof. Robert Schlögl sprechen wir über die Farbenlehre, Einsatzpotenziale von Wasserstoff und wie Deutschland im internationalen Vergleich abschneidet.
Der Bund stellt mit dem Zukunftsfonds die Weichen für den Startup-Standort Deutschland. Von zusätzlichen 10 Milliarden Euro profitieren insbesondere junge Unternehmen in der Wachstumsphase mit hohem Kapitalbedarf.
Gemeinsam mit privaten und öffentlichen Partnern mobilisiert der Bund damit mindestens 30 Milliarden Euro an Wagniskapital – in Europa einmalig und auch international ein bedeutender Beitrag!
Tiefgreifende Innovationen haben erhebliche gesamtwirtschaftliche Wirkungspotenziale. Deshalb fördern wir diese Unternehmen bei der Entwicklung bis zur Marktreife, die sehr zeit- und kapitalintensiv ist und stärken somit den Standort Deutschland langfristig.